West Coast Customs: Millionengeschäft mit Auto-Tuning

© flowpix - Fotolia.com

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Wer in Sachen Autotuning auf sehr gute oder gar spektakuläre Ergebnisse Wert legt, geht meistens zu den Jungs von West Coast Customs. Es handelt sich dabei um einen US-amerikanischen Hersteller aus Corona, Kalifornien, der sich auf Fahrzeug-Spezialumbauten spezialisiert hat. Seit 1993 fertigt West Coast Customs (kurz: WCC) Pkw, die individuell nach Kundenwunsch umgearbeitet werden. In nur seltenen Fällen werden hier Nutzfahrzeuge umgebaut. Wer auf das Fahrzeugtuning von Ryan Friedlinghaus und seinem Team abfährt, will meistens nicht unbedingt eine Verbesserung der Fahreigenschaften in Auftrag geben, sondern hat vielmehr eine optische Aufwertung seines Autos im Sinne.

Das Team von WCC wurde durch die beliebte MTV-Serie “Pimp my Ride” auch in Europa und sogar in Deutschland bekannt. Hierzulande kann man die Arbeit der Jungs verfolgen, wenn man sich die Folgen der Serie “Street Customs” auf dem TV-Sender DMAX anschaut. Was die Jungs von WCC wirklich drauf haben: sie können so gut wie jedes Auto kräftig aufmotzen. Ob nun ein Landrover Freelander Premium-SUV oder ein aufgemotzter Mercedes-Benz – im Grunde genommen taugt jedes Fahrzeug für einen Spezialumbau durch die kalifornische Tuning-Schmiede West Coast Customs.

Mit der MTV-Serie haben sie aber auch bewiesen, dass sie nicht nur von Autos was verstehen, sondern auch davon, wie man sich medienwirksam selbst inszenieren kann.
Scheinbar kommt die Show nicht nur bei Tuning-Fans gut an, sondern auch bei Promis. Denn auch so manche Stars und  Society-Sternchen wie Rambo-Darsteller Sylvester Stallone, Paris Hilton oder Justin Bieber stehen auf die aufgemotzten Autos aus Corona in Kalifornien.

Einige Promis haben ihre Autos von WCC bereits umbauen lassen. Erst vor kurzem ließ der brasilianische Kampfsportler Anderson Silva seinen ganz neuen Chevrolet Camaro zuerst auseinander nehmen und dann im coolen Transformers-Look neu zusammensetzen. Ryan Friedlinghaus und seine Jungs haben auch für Ervin Santana, den Pitcher der Baseball-Mannschaft Los Angeles Angels einen 2011er Dodge Charger aufgemotzt. Auf den ersten Blick wirkt der Wagen eigentlich ziemlich unauffällig. Doch dann merkt man, dass der Wagen mit einer einzigartigen Besonderheit glänzt. Der Charger hat nicht vier, sondern nur zwei Türen. Das macht ihn zu einem schicken Coupé.

Verfasst von Heiko Keine Kommentare » 11.Apr.2012

Die Entwicklung der weltweiten Militärausgaben

© veneratio - Fotolia.com

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Seit insgesamt 13 Jahren nun sind die weltweiten Ausgaben für das Militär erstmals auf gleichem Niveau geblieben. Den Angaben eines Friedensforschungsinstituts zufolge, ist dies vor allem durch die westlichen Staaten begründet. Aufgrund des enormen Drucks, der von den Haushaltsdefiziten ausgeht, hätten sowohl die USA als auch Großbritannien, Deutschland und Frankreich wie auch viele andere Länder, nämlich ihre Militärausgaben gekürzt.â?¨ In China und Russland hingegen setzte man hierbei auf das genaue Gegenteil und erhöhte diese Ausgaben im vergangenen Jahr sogar deutlich. Auch im Nahen Osten wird derzeit aufgerüstet.
Einer Studie zufolge wurden im Jahr 2011 demnach insgesamt etwa 1,74 Billionen Dollar für Rüstung ausgegeben. Im Vergleich zum Vorjahr zeigt sich hierbei lediglich eine Wachstumsrate von 0,3 Prozent und liegt damit weit unter den Wachstumsraten der vergangenen Jahre.
Die USA stehen in Sachen Militärbudget zwar weiterhin an der Spitze, haben die Ausgaben mit 711 Milliarden Dollar jedoch das erste Mal seit 1998 gesenkt. Gründe dafür sollen unter anderem der Truppenabzug aus dem Irak, der geplante Abzug aus Afghanistan, aber auch Bemühungen um das Senken des Haushaltsdefizits sein.
Insgesamt tragen die USA einen Anteil von 41 Prozent der weltweiten Militärausgaben. â?¨Auch Deutschland zählt zu den zehn Ländern, die am meisten Geld in Rüstung investieren. Schätzungen zufolge, sind die Rüstungsausgaben hier um 3,5 Prozent auf 46,7 Milliarden Dollar gesunken.
Auf dem zweiten Platz der internationalen Rangliste, mit einem Anteil von rund acht Prozent, befindet sich China. Etwa 6,7 Prozent mehr als im Vorjahr, investierte hier die Regierung, um Arbeitsbedingungen und Einkommen der Soldaten zu verbessern und ihre Ausrüstung zu modernisieren. Russland folgt darauf mit einem Anteil von vier Prozent und überholte damit sogar Frankreich und Großbritannien.
Der Zuwachs an Ausgaben von 8,6 Prozent auf dem afrikanischen Kontinent, schreibt man Algerien zu, wo sich aus Angst vor übergreifenden Protesten aus Libyen das Militärbudget erhöhte. Andernfalls würden die Ausgaben im Vorjahresvergleich hier unverändert sein.

Verfasst von Die Redaktion Keine Kommentare » 03.Apr.2012

Aktuelle Zahl der Privatinsolvenzen

© h_lunke - Fotolia.com

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Die stabile wirtschaftliche Situation in Deutschland hat 2011 auch im Privatbereich positiv gewirkt. Die Zahl der Privatinsolvenzen sank im vergangenen Jahr um 2,2 Prozent. Laut dem „Schuldenbarometer 2011“ meldeten 136.033 Bundesbürger private Insolvenz an. Ein entscheidender Grund dafür ist die verbesserte Situation auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Immer noch sind es vor allem junge Menschen und Senioren, die von einer Privatinsolvenz verstärkt betroffen sind. Für 2011 ist darüber hinaus festzustellen, dass sich der Frauenanteil deutlich erhöht hat. So stiegen die Insolvenzzahlen bei den jungen erwachsenen Frauen um 3,1 Prozent an, die der jungen Männer sanken dagegen um 1,7 Prozent. Auch bei den Senioren sind die Frauen-Insolvenzen um 12,3 Prozent gestiegen. Die Privatinsolvenzen männlicher Senioren stiegen vergleichsweise gering um 3,3 Prozent.

Eine private Insolvenz sollte der letzte Schritt sein, wenn es keine Möglichkeit mehr für eine finanzielle Rehabilitation geben sollte, und kann dann als Chance gesehen werden, schuldenfrei zu werden. Bevor man eine Privatinsolvenz einleitet, sollte man sich jedoch nochmals um ein zinsgünstiges Darlehen bemühen. Denn dieses wäre unter Umständen in der Lage, alte und vor allem teure Kredite sofort abzulösen. Von einem neuen Kreditgeber kann man nicht nur besonders schnell das Geld erhalten, sondern auch dank günstigerer Raten, seine monatlichen Kreditkosten erheblich minimieren. Eine Privatinsolvenz könnte so eventuell nochmals vermieden werden. Doch für viele Schuldner ist die Situation längst viel zu verfahren. Der Gang zu einem Anwalt ist in solchen Fällen dann unvermeidlich.

In Deutschland sind es vor allem Bürger in Nordrhein-Westfalen (32.389), Niedersachen (17.290) und Bayern (15.202), die sich der Privatinsolvenz stellen mussten. Im Gegensatz dazu konnten Sachsen (minus 13,3 Prozent) und Baden-Württemberg (minus 10,6 Prozent) den stärksten Rückgang vermelden. Auch für das laufende Jahr werden ähnliche Zahlen erwartet.

 

Verfasst von Lore Keine Kommentare » 18.Mrz.2012

Das Großprojekt Euro-Rettung

© Frog 974 - Fotolia.com

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Mittlerweile sieht auch der fachkundigste Wirtschaftsexperte kaum noch durch. Die Euro-Griechenland-EU-Rettung wird zunehmend undurchsichtig und abstrakt. Es geht um Summen, die man sich kaum vorstellen kann und die für Deutschland immer risikoreicher werden. Ein Rettungspaket folgt dem Nächsten, der Umfang der Kredite, Bürgschaften und Hilfen vervielfacht sich mit jedem Programm, sodass allein Deutschland im schlimmsten Fall mit einer Billionen Euro haften muss. Eine Zahl, die den Bundeshaushalt um ein Dreifaches übersteigt und im Fall der Fälle einen monetären Super-Gau auslösen würde.

Deutschland trägt als größter und wirtschaftlich stabilster EU-Staat den größten Teil des Rettungspakets und auch das größte Risiko bei einem Scheitern. Begonnen hat die Euro-Rettung relativ übersichtlich: Mit etwa 110 Milliarden Euro wurde das erste Hilfsprogramm 2010 für die Rettung Griechenlands gestartet. Der deutsche Anteil war mit 22,4 Milliarden Euro überschaubar. Der anschließend installierte Rettungsschirm EFSF war finanziell schon deutlich höher angesiedelt und wurde zum Großteil von Deutschland mit rund 223 Milliarden Euro für Bürgschaften und Garantien getragen. Auch bei individuellen Hilfsprogrammen für die finanziell angeschlagenen EU-Staaten Irland und Portugal ist Deutschland beteiligt und haftet im Notfall.

Der neue Rettungsschirm ESM, bei dem Deutschland mit etwa 190 Milliarden Euro dabei ist, soll den EFSF mittelfristig ablösen. Beide bleiben jedoch eine Zeit lang parallel bestehen und müssen ebenso bedient werden. Ergänzt wird der finanzielle Berg aus Garantien und Bürgschaften durch das zweite Rettungspaket für Griechenland, was den deutschen Steuerzahlen nochmals 38 Milliarden Euro kostete. Der größte Teil und mehr als die Hälfte der Billionen Euro machen jedoch Forderungen der Bundesbank gegenüber der EZB aus, die sich auf 547 Milliarden Euro summiert haben, die im Falle eines Scheitern des Euro-Raums kaum mehr einzufordern sind.

Verfasst von Heiko Keine Kommentare » 02.Mrz.2012

OECD empfiehlt: Wachstum in Deutschland

Aufschwung © FM2 - Fotolia.com

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Die OECD ist die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Diese hat der Regierung nun neue Vorschläge vorgelegt, die die wirtschaftliche Entwicklung des Landes und sein Wachstum vorantreiben könnten. Dabei gehen sie vor allem auf die Mehrwert- und die Lohnsteuer ein. Ihrer Meinung nach sei die Mehrwertsteuer zu gering und die Lohnsteuer zu hoch, was ein Wachstum erschweren würde. 

Obwohl die Mehrwertsteuer bereits 2007 um 3 Prozent erhöht wurde, liegt sie noch immer im Vergleich mit anderen europäischen Ländern unter dem Durchschnitt. Auch die Tatsache, dass eine ermäßigte Mehrwertsteuer auf Lebensmittel gilt, stand insofern in der Kritik, weil sich das System auch auf Hundefutter überträgt. Dadurch gibt es Einbußen an Steuereinnahmen, die im zweistelligen Milliardenbereich liegen. Hätte man diese Einnahmen, liesse sich dadurch die Lohnsteuer senken, die nach wie vor den größten Teil der Steuereinnahmen des Fiskus ausmachen würde.

Man könnte mittels ausgleichender Transferleistungen die Defizite, die Geringverdiener dadurch bei ihren Lebensmitteleinkäufen erleiden müssten, ausgleichen. Gleichzeitig deutet die OECD auch an, dass die Immobiliensteuer einer Reform bedarf. Immerhin liegt der Anteil der Leistungen aus diesem Sektor nur knapp über 1 Prozent. Dabei hätten erhöhte Immobiliensteuern eine weniger heftige Auswirkung auf das Wachstum als alle anderen Sektoren.

Während sich das Wirtschaftswachstum im Jahr 2012 in der zweiten Hälfte aufgrund von Krisen und europäischen Schuldenangelegenheiten verlangsamt hatte, bleiben die Prognosen zuversichtlich. Immerhin rechnet man dieses Jahr mit etwa einem halben Prozent Wachstum und für das kommende Kalenderjahr sogar mit 1,9 Prozent. Auch in den Reihen der Politik nimmt man die Einschätzungen und Anregungen der OECD ernst. 

Verfasst von Lore Keine Kommentare » 16.Feb.2012

Handykosten sparen im Unternehmen

Handykosten © lassedesignen - Fotolia.com

Handykosten © lassedesignen - Fotolia.com

Mit dem passenden Angebot kann ein Unternehmen und deren Mitarbeiter massiv Geld einsparen, was das Telefonieren mit Handys angeht. Gerade für kleinere Unternehmen steigt hier der Kostendruck enorm an. In dieser Situation muss man vor allem eines tun: Tarife vergleichen! Und das lohnt sich für viele Betriebe mitunter bereits bei günstigen und optimal genutzten Privatkundenverträgen. Viele Netzbetreiber bieten außerdem neben Angeboten für Privat-Kunden auch so genannte “Business-Tarife” an. Außerdem gibt es auch reguläre Angebote, die auch für ein Unternehmen sehr interessant sein können. Doch um einen Business-Tarif nutzen zu können, bedarf es meist Vorraussetzungen und Nachweisen wie etwa einen Gewerbeschein.

Um den perfekten Tarif für das eigene Unternehmen zu finden, muss zunächst das Nutzungsverhalten und die Anzahl der ausgegeben Handys genau anaylisiert werden: Denn wenn es sich um eine sehr hohe Anzahl handelt, kann neben dem vergünstigen Business-Tarif auch ein so genannter Rahmenvertrag geschlossen werden, der darüber hinaus noch weitere Rabatte vorsieht. Die genaue Anzahl von benötigten SIM-Karten variiert dabei von Anbieter zu Anbieter. Oftmals können auch Zusatzoptionen vereinbart werden, etwa, dass Gespräche zwischen Mitarbeitern oder zwischen Mitarbeiter und TK-Anlage kostenfrei bleiben.

Wichtig zu beachten ist auch, dass viele Angebote nicht in einem geschäftlichen Rahmen eingesetzt werden dürfen. Dazu zählen meist Flatrate-Tarife. Tarife, bei denen pro Minute abgerechnet wird, sind hingegen meist sowohl von Privatpersonen wie Geschäftsmännern zu gebrauchen. Problematisch ist ebenfalls eine lange Laufzeit: Meist beträgt diese zwei Jahre. Wenn es sich um ein junges Unternehmen handelt oder ungewiss ist, wie lange der jeweilige Mitarbeiter dabei bleibt, lohnt sich also eher ein Blick auf Alternativen wie normale Prepaid-Karten. Klar sollte auch sein, dass Business-Vertragskunden meist einen besseren Service als Privat- oder gar Prepaid-Kunden erhalten.

 



 

 

Verfasst von Lore Keine Kommentare » 20.Jan.2012

Wenig Arbeitslosigkeit in Deutschland

Arbeit  matttilda - Fotolia.com

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Im vergangenen Jahr konnte man in Deutschland so viele Erwerbstätige wie nie zuvor verzeichnen. Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes Wiesbaden stieg die Zahl derer mit Anstellung auf mehr als 41 Millionen und übertraf damit sogar den bisherigen Höchststand aus dem Jahr 2010. Bereits zu deiser Zeit konnte ein Plus von 1,3 Prozent an Erwerbstätigen festgestellt werden und den weiteren Aufstieg begründet man auf Seiten der Behörde mit der guten Konjunktur der letzten zwei Jahre.

Maßgebender Grund für diese Rekordzahlen, so Sabine Zimmermann, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Linken-Fraktion, dass ein Großteil der Vollzeitjobs in Teilzeit- und Billigjobs umgewandelt wurde. Viele der neue Stellen beziehen sich also auf diesen Bereich der Leiharbeit und Teilzeitjobs.

Die Nachfrage schätzt man jedoch weiterhin positiv ein und blieb auch am Jahresende hoch, so teilte die Bundesagentur für Arbeit mit. Der Dezember brachte demnach sogar einen Höchstwert für den monatliche ermittelten Stellenindex, indem sich die Situation um freie Stellen und der Personalsuche durch Unternehmen widerspiegelt. Die Suche beziehe sich auf fast alle Branchen des Abreitsmarkt, doch vor allem für Stellen in Leiharbeit ist die Nachfrage laut Bundesagentur für Arbeit besonders hoch. Doch auch in den Bereichen Groß- und Einzelhandel, Bauvorbereitung, Gastronomie sowie Gesundheits- und Sozialwesen suchen Betriebe stetig nach neuen Mitarbeitern.

Dennoch gehen die statistischen Berechnungen der Bundesagentur für Arbeit und des Statistischen Bundesamtes auseinander. Während diese einen Rückgang der Arbeitslosenquote von 6,8 auf durchschnittlich 5,7 Prozent angaben, bezog man sich auf Seiten der Bundesagentur auf andere Berechnungsgrundlagen und stellte für den November des vergangenen Jahres noch einen Wert von 6,4 Prozent Arbeitslosen fest.

Eine Anfrage beim Bundesamt jedoch ergab in jedem Fall, dass in den letzten Jahren kaum mehr Arbeit geschaffen wurde und das Arbeitszeitvolumen sogar ein großes Minus in den Vollzeitstellen trägt.

Verfasst von Lore Keine Kommentare » 03.Jan.2012

Europäische Rating-Agentur vonnöten

© Tom - Fotolia.com

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Nachdem die Rating-Agentur Standard & Poor’s die ernste Drohung ausgesprochen hat, quasi die gesamte Euro-Zone abzustufen, wird der Ruf nach einer europäischen Rating-Agentur immer lauter. Die Rede ist von einer europäischen Rating-Agentur, welche die Macht der US-Firmen brechen soll.

Der Aussage von Michael Fuchs (stellvertretender Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag), soll der Aufbau einer unabhängigen europäischen Agentur bereits im nächsten Jahr vorangetrieben werden. Als Vorbild sollte die Stiftung Warentest dienen.

Eine ähnliche Aussage hat auch der Chef der Verbraucherzentrale Bundesverband, Gerd Billen getroffen. Billen wirft den großen US-Rating-Agenturen ein unverantwortliches Handeln vor. In der Euro-Krise sollen die US-Firmeneigentlich als ein neutrales Fieberthermometer dienen. Was sie im Moment machen, ist genau das Gegenteil – mit ihren Ratings treiben sie das Fieber zusätzlich nach oben. Um dies zu verhindern ist auch nach Billetts Sicht eine europäische Rating-Agentur notwendig, die unabhängig ist und zudem verantwortlich handelt. Nach seinen Vorstellungen soll in dieser Stiftung auch die produzierende Wirtschaft vertreten sein. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass eine solche Organisation ihr Ziel nicht aus den Augen lässt – das zuverlässige und neutrale Bewerten von Kreditrisiken.

Auch der Generalsekretär der FDP Christian Lindner will sich für eine unabhängige Ratingagentur stark machen. Dadurch sollen mehr Transparenz und Wettbewerb bei den Agenturen erreicht werden.

Vor kurzem hatte die Agentur Standard & Poor’s (S&P) Deutschland und einigen anderen Euro-Ländern mit der Herabstufung ihrer Kreditwürdigkeit gedroht und sie zudem auf eine verschärfte Beobachtung gesetzt.

Verfasst von Lore Keine Kommentare » 08.Dez.2011

Groupons Start an der Boerse

© herzform - Fotolia.com

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Der US-Schnäppchendienst Groupon ist erfolgreich an die Börse gegangen, viele Anleger wollten die Aktien haben, auch wenn Analysten sie für viel zu teuer halten. Anfangs wurde der Börsenwert noch auf 30 Milliarden Dollar geschätzt, mittlerweile ist er auf 13 Milliarden Dollar zurück gegangen, als die Papiere am Freitagmorgen zum ersten Mal an der US-Technologiebörse Nasdaq gehandelt wurden.

Das Konzept von Groupon ist einfach, aber genial: Die Mitarbeiter verschicken täglich Angebote für kräftige Rabatte an ihre Abonnenten. Wenn innerhalb eines bestimmten Zeitraumes genügend Leute zuschlagen, dann kommt der Deal zustande. Angeboten werden zum Bespiel ein Abendessen beim Italiener, eine Haarentfernung oder ein Spa-Besuch, natürlich alles um viele Prozente billiger. Damit hat die Firma einen erfolgreiches Prinzip entwickelt. Am Anfang des Jahres galt Groupon noch als das “am schnellsten wachsende Unternehmen in der amerikanischen Geschichte”. Deshalb sind mittlerweile nicht mehr nur kleine Läden dabei, sondern zum Beispiel auch die große Retail-Kette Gap. Das zog natürlich interessierte Käufer an: Google hat sechs Milliarden Dollar geboten, die Gründer – mittlerweile Multimillionäre – lehnten jedoch ab. Im Mail haben sie dann den geplanten Börsengang angekündigt.

Einen großen Rückschlag musste Groupon jedoch einstecken, als die US-Börsenaufsicht einige Fehler in den Büchern feststellte. Es musste nachgebessert werden und der Umsatz halbierte sich, der Wert der Firma wurde immer weiter nach unten korrigiert und schließlich wurde der Börsengang verschoben, die Geschäftsführerin trat zurück. Durch wachsende Konkurrenz und fliehende Geschäftspartner verliert das Unternehmen immer weiter an Wert, Morningstar-Analyst Rick Summer schätzt den wahren Wert der Firma sogar nur noch auf fünf Milliarden Dollar.

Aber im Oktober hat sich die Firma schon wieder an der Gewinnschwelle bewegt, auch wenn sie noch immer rote Zahlen schreibt. Am ersten Aktien-Handelstag wurden nur fünf Prozent der Papiere ausgegeben, ein schlauer Trick, der die große Nachfrage erklärt.

Verfasst von Heiko Keine Kommentare » 07.Nov.2011

Freiheit im Alter – Vermoegensaufbau

Vermögensaufbau ist ein Thema, über das man sich im Laufe seines Lebens unbedingt Gedanken machen sollte. Denn wer frühzeitig über den Aufbau des eigenen Vermögens nachdenkt, der sichert sich ein finanziell beständiges und unbeschwerteres Leben im Alter. Aber was genau bedeutet der kleine aber bedeutungsvolle Auf- und Ausbau des Vermögens? Wie geht man ihn am besten an und was sollte man dabei unbedingt beachten? Ein eigenes Vermögen bedeutet Unabhängigkeit, Sicherheit und Freiheit – zu jeder Zeit.

 

Der Aufbau des eigenen Vermögens bedeutet unter Umständen aber auch Voraussicht und Sparsamkeit. Denn manchmal müssen die eigenen Träume oder Wünsche, dem Ausbau des eigenen Vermögens zuliebe, notwendigerweise zurückstehen. Etwa dann, wenn etwas mehr zurückgelegt werden soll, das arbeitende Geld generell aber auch sehr gut für andere Dinge eingesetzt werden könnte. Jedoch sollte der Aufbau eines Vermögens, das im Alter für Sorgenlosigkeit steht, nicht unbedingt zu finanziellen Engpässen im Hier und Jetzt sorgen. Daher ist der Aufbau des Vermögens eine nicht immer leicht zu planende Angelegenheit. Auf der einen Seite steht das Soll, das man bis zum Alter erreicht haben möchte.

 

Auf der anderen Seite findet sich das Mögliche, was mit dem zur Zeit des Abschlusses vorhandenen Vermögen umsetzbar sein muss. Es muss stets gezielt angelegt werden: Das lässt sich am besten mit einem geeigneten Altersvorsorgepaket, einer speziellen Altersvorsorgeversicherung oder auch verschiedenen Geldanlagemöglichkeiten bewerkstelligen. Hierbei sollten alle infrage kommenden Möglichkeiten jedoch sehr genau geprüft werden, denn sie müssen auch immer mit den eigenen Vorstellungen und Möglichkeiten übereinstimmen.

Verfasst von Die Redaktion Keine Kommentare » 03.Nov.2011