Handykosten sparen im Unternehmen

Handykosten © lassedesignen - Fotolia.com

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Mit dem passenden Angebot kann ein Unternehmen und deren Mitarbeiter massiv Geld einsparen, was das Telefonieren mit Handys angeht. Gerade für kleinere Unternehmen steigt hier der Kostendruck enorm an. In dieser Situation muss man vor allem eines tun: Tarife vergleichen! Und das lohnt sich für viele Betriebe mitunter bereits bei günstigen und optimal genutzten Privatkundenverträgen. Viele Netzbetreiber bieten außerdem neben Angeboten für Privat-Kunden auch so genannte “Business-Tarife” an. Außerdem gibt es auch reguläre Angebote, die auch für ein Unternehmen sehr interessant sein können. Doch um einen Business-Tarif nutzen zu können, bedarf es meist Vorraussetzungen und Nachweisen wie etwa einen Gewerbeschein.

Um den perfekten Tarif für das eigene Unternehmen zu finden, muss zunächst das Nutzungsverhalten und die Anzahl der ausgegeben Handys genau anaylisiert werden: Denn wenn es sich um eine sehr hohe Anzahl handelt, kann neben dem vergünstigen Business-Tarif auch ein so genannter Rahmenvertrag geschlossen werden, der darüber hinaus noch weitere Rabatte vorsieht. Die genaue Anzahl von benötigten SIM-Karten variiert dabei von Anbieter zu Anbieter. Oftmals können auch Zusatzoptionen vereinbart werden, etwa, dass Gespräche zwischen Mitarbeitern oder zwischen Mitarbeiter und TK-Anlage kostenfrei bleiben.

Wichtig zu beachten ist auch, dass viele Angebote nicht in einem geschäftlichen Rahmen eingesetzt werden dürfen. Dazu zählen meist Flatrate-Tarife. Tarife, bei denen pro Minute abgerechnet wird, sind hingegen meist sowohl von Privatpersonen wie Geschäftsmännern zu gebrauchen. Problematisch ist ebenfalls eine lange Laufzeit: Meist beträgt diese zwei Jahre. Wenn es sich um ein junges Unternehmen handelt oder ungewiss ist, wie lange der jeweilige Mitarbeiter dabei bleibt, lohnt sich also eher ein Blick auf Alternativen wie normale Prepaid-Karten. Klar sollte auch sein, dass Business-Vertragskunden meist einen besseren Service als Privat- oder gar Prepaid-Kunden erhalten.

 



 

 

Verfasst von Lore Keine Kommentare » 20.Jan.2012

Wenig Arbeitslosigkeit in Deutschland

Arbeit  matttilda - Fotolia.com

Arbeit matttilda - Fotolia.com

Im vergangenen Jahr konnte man in Deutschland so viele Erwerbstätige wie nie zuvor verzeichnen. Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes Wiesbaden stieg die Zahl derer mit Anstellung auf mehr als 41 Millionen und übertraf damit sogar den bisherigen Höchststand aus dem Jahr 2010. Bereits zu deiser Zeit konnte ein Plus von 1,3 Prozent an Erwerbstätigen festgestellt werden und den weiteren Aufstieg begründet man auf Seiten der Behörde mit der guten Konjunktur der letzten zwei Jahre.

Maßgebender Grund für diese Rekordzahlen, so Sabine Zimmermann, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Linken-Fraktion, dass ein Großteil der Vollzeitjobs in Teilzeit- und Billigjobs umgewandelt wurde. Viele der neue Stellen beziehen sich also auf diesen Bereich der Leiharbeit und Teilzeitjobs.

Die Nachfrage schätzt man jedoch weiterhin positiv ein und blieb auch am Jahresende hoch, so teilte die Bundesagentur für Arbeit mit. Der Dezember brachte demnach sogar einen Höchstwert für den monatliche ermittelten Stellenindex, indem sich die Situation um freie Stellen und der Personalsuche durch Unternehmen widerspiegelt. Die Suche beziehe sich auf fast alle Branchen des Abreitsmarkt, doch vor allem für Stellen in Leiharbeit ist die Nachfrage laut Bundesagentur für Arbeit besonders hoch. Doch auch in den Bereichen Groß- und Einzelhandel, Bauvorbereitung, Gastronomie sowie Gesundheits- und Sozialwesen suchen Betriebe stetig nach neuen Mitarbeitern.

Dennoch gehen die statistischen Berechnungen der Bundesagentur für Arbeit und des Statistischen Bundesamtes auseinander. Während diese einen Rückgang der Arbeitslosenquote von 6,8 auf durchschnittlich 5,7 Prozent angaben, bezog man sich auf Seiten der Bundesagentur auf andere Berechnungsgrundlagen und stellte für den November des vergangenen Jahres noch einen Wert von 6,4 Prozent Arbeitslosen fest.

Eine Anfrage beim Bundesamt jedoch ergab in jedem Fall, dass in den letzten Jahren kaum mehr Arbeit geschaffen wurde und das Arbeitszeitvolumen sogar ein großes Minus in den Vollzeitstellen trägt.

Verfasst von Lore Keine Kommentare » 03.Jan.2012

Europäische Rating-Agentur vonnöten

© Tom - Fotolia.com

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Nachdem die Rating-Agentur Standard & Poor’s die ernste Drohung ausgesprochen hat, quasi die gesamte Euro-Zone abzustufen, wird der Ruf nach einer europäischen Rating-Agentur immer lauter. Die Rede ist von einer europäischen Rating-Agentur, welche die Macht der US-Firmen brechen soll.

Der Aussage von Michael Fuchs (stellvertretender Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag), soll der Aufbau einer unabhängigen europäischen Agentur bereits im nächsten Jahr vorangetrieben werden. Als Vorbild sollte die Stiftung Warentest dienen.

Eine ähnliche Aussage hat auch der Chef der Verbraucherzentrale Bundesverband, Gerd Billen getroffen. Billen wirft den großen US-Rating-Agenturen ein unverantwortliches Handeln vor. In der Euro-Krise sollen die US-Firmeneigentlich als ein neutrales Fieberthermometer dienen. Was sie im Moment machen, ist genau das Gegenteil – mit ihren Ratings treiben sie das Fieber zusätzlich nach oben. Um dies zu verhindern ist auch nach Billetts Sicht eine europäische Rating-Agentur notwendig, die unabhängig ist und zudem verantwortlich handelt. Nach seinen Vorstellungen soll in dieser Stiftung auch die produzierende Wirtschaft vertreten sein. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass eine solche Organisation ihr Ziel nicht aus den Augen lässt – das zuverlässige und neutrale Bewerten von Kreditrisiken.

Auch der Generalsekretär der FDP Christian Lindner will sich für eine unabhängige Ratingagentur stark machen. Dadurch sollen mehr Transparenz und Wettbewerb bei den Agenturen erreicht werden.

Vor kurzem hatte die Agentur Standard & Poor’s (S&P) Deutschland und einigen anderen Euro-Ländern mit der Herabstufung ihrer Kreditwürdigkeit gedroht und sie zudem auf eine verschärfte Beobachtung gesetzt.

Verfasst von Lore Keine Kommentare » 08.Dez.2011

Groupons Start an der Boerse

© herzform - Fotolia.com

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Der US-Schnäppchendienst Groupon ist erfolgreich an die Börse gegangen, viele Anleger wollten die Aktien haben, auch wenn Analysten sie für viel zu teuer halten. Anfangs wurde der Börsenwert noch auf 30 Milliarden Dollar geschätzt, mittlerweile ist er auf 13 Milliarden Dollar zurück gegangen, als die Papiere am Freitagmorgen zum ersten Mal an der US-Technologiebörse Nasdaq gehandelt wurden.

Das Konzept von Groupon ist einfach, aber genial: Die Mitarbeiter verschicken täglich Angebote für kräftige Rabatte an ihre Abonnenten. Wenn innerhalb eines bestimmten Zeitraumes genügend Leute zuschlagen, dann kommt der Deal zustande. Angeboten werden zum Bespiel ein Abendessen beim Italiener, eine Haarentfernung oder ein Spa-Besuch, natürlich alles um viele Prozente billiger. Damit hat die Firma einen erfolgreiches Prinzip entwickelt. Am Anfang des Jahres galt Groupon noch als das “am schnellsten wachsende Unternehmen in der amerikanischen Geschichte”. Deshalb sind mittlerweile nicht mehr nur kleine Läden dabei, sondern zum Beispiel auch die große Retail-Kette Gap. Das zog natürlich interessierte Käufer an: Google hat sechs Milliarden Dollar geboten, die Gründer – mittlerweile Multimillionäre – lehnten jedoch ab. Im Mail haben sie dann den geplanten Börsengang angekündigt.

Einen großen Rückschlag musste Groupon jedoch einstecken, als die US-Börsenaufsicht einige Fehler in den Büchern feststellte. Es musste nachgebessert werden und der Umsatz halbierte sich, der Wert der Firma wurde immer weiter nach unten korrigiert und schließlich wurde der Börsengang verschoben, die Geschäftsführerin trat zurück. Durch wachsende Konkurrenz und fliehende Geschäftspartner verliert das Unternehmen immer weiter an Wert, Morningstar-Analyst Rick Summer schätzt den wahren Wert der Firma sogar nur noch auf fünf Milliarden Dollar.

Aber im Oktober hat sich die Firma schon wieder an der Gewinnschwelle bewegt, auch wenn sie noch immer rote Zahlen schreibt. Am ersten Aktien-Handelstag wurden nur fünf Prozent der Papiere ausgegeben, ein schlauer Trick, der die große Nachfrage erklärt.

Verfasst von Heiko Keine Kommentare » 07.Nov.2011

Freiheit im Alter – Vermoegensaufbau

Vermögensaufbau ist ein Thema, über das man sich im Laufe seines Lebens unbedingt Gedanken machen sollte. Denn wer frühzeitig über den Aufbau des eigenen Vermögens nachdenkt, der sichert sich ein finanziell beständiges und unbeschwerteres Leben im Alter. Aber was genau bedeutet der kleine aber bedeutungsvolle Auf- und Ausbau des Vermögens? Wie geht man ihn am besten an und was sollte man dabei unbedingt beachten? Ein eigenes Vermögen bedeutet Unabhängigkeit, Sicherheit und Freiheit – zu jeder Zeit.

 

Der Aufbau des eigenen Vermögens bedeutet unter Umständen aber auch Voraussicht und Sparsamkeit. Denn manchmal müssen die eigenen Träume oder Wünsche, dem Ausbau des eigenen Vermögens zuliebe, notwendigerweise zurückstehen. Etwa dann, wenn etwas mehr zurückgelegt werden soll, das arbeitende Geld generell aber auch sehr gut für andere Dinge eingesetzt werden könnte. Jedoch sollte der Aufbau eines Vermögens, das im Alter für Sorgenlosigkeit steht, nicht unbedingt zu finanziellen Engpässen im Hier und Jetzt sorgen. Daher ist der Aufbau des Vermögens eine nicht immer leicht zu planende Angelegenheit. Auf der einen Seite steht das Soll, das man bis zum Alter erreicht haben möchte.

 

Auf der anderen Seite findet sich das Mögliche, was mit dem zur Zeit des Abschlusses vorhandenen Vermögen umsetzbar sein muss. Es muss stets gezielt angelegt werden: Das lässt sich am besten mit einem geeigneten Altersvorsorgepaket, einer speziellen Altersvorsorgeversicherung oder auch verschiedenen Geldanlagemöglichkeiten bewerkstelligen. Hierbei sollten alle infrage kommenden Möglichkeiten jedoch sehr genau geprüft werden, denn sie müssen auch immer mit den eigenen Vorstellungen und Möglichkeiten übereinstimmen.

Verfasst von Die Redaktion Keine Kommentare » 03.Nov.2011

Europas Banken in der Euro-Krise

Quelle: Flickr/maha-online

Quelle: Flickr/maha-online

In welcher Lage befinden sich die europäischen Banks angesichts der Finanzkrise? Laut Experten müssen sie möglichst rasch ihr Kernkapital aufstocken. Besonders problematisch ist dabei die Lage der französischen Institute.

Ein Einstieg des Staates bei der Deutschen Bank wäre fuÌ?r Josef Ackermann wohl so etwas wie der Vorhof zur HoÌ?lle gewesen. Doch die Deutsche Bank ist vorerst gegen staatliche EinfluÌ?sse auch gefeit. Bei den Treffen der Finanzminister und der Staats- und Regierungschefs der EuropaÌ?ischen Union am Wochenende in BruÌ?ssel wurde vereinbart, den Banken ab Juli 2012 eine Kernkapitalquote von neun Prozent vorzuschreiben. Trotzdem haben sie dabei aber die MoÌ?glichkeit, sich das noÌ?tige Kapital am Markt zu besorgen. Im Vergleich zur Konkurrenz dürfte dies der Deutschen Bank auch leicht fallen. Wenn sie solche Maßnahmen uÌ?berhaupt braucht. Denn zuletzt gab sie ihre Kernkapitalquote mit mehr als zehn Prozent an.

Die Kernkapitalquoten bezeichnen den Anteil der Aktiva in der Bilanz der Banken, die durch Eigenmittel gedeckt sind. Bei der sogenannten harten Kernkapitalquote handelt es sind zum Einen um Stammkapital und RuÌ?cklagen, zum Anderen um eigene Aktien. Eine hoÌ?here Quote senkt dabei das Pleiterisiko. Das bedeutet, dass dadurch auch die Guthaben der Kunden sicherer sind. Wenn die Institute Gewinne einbehalten, um die Quote zu erhoÌ?hen, ist es wahrscheinlich, dass die Dividenden sinken und die GebuÌ?hren steigen.

Die Lage von anderen Instituten ist um einiges dramatischer als die Lage der Deutschen Bank. UnterhaÌ?ndler in BruÌ?ssel beziffern den Kapitalbedarf europaÌ?ischer Banken auf insgesamt 108 Milliarden Euro. Davon sind 38 Prozent Banken in Griechenland, Portugal und Irland zuzurechnen. Besonders schwierig ist die Lage der franzoÌ?sischen Banken, die durch einen Schuldenschnitt fuÌ?r Griechenland besonders getroffen werden.

Frankreichs PraÌ?sident Nicolas Sarkozy hatte deswegen den Wunsch geäußert, dass die EuropaÌ?ische Zentralbank (EZB) einspringt. Aus diesem Grund war er vergangene Woche nach Frankfurt am Main gejettet, waÌ?hrend seine Frau im Kreißsaal lag. Er sprach mit Angela Merkel und dem scheidenden EZB-PraÌ?sidenten Jean- Claude Trichet, stieß dabei jedoch auf Ablehnung. Die EZB meint nun, dass sie außen vor bleiben will. Wenn LaÌ?nder ihre Banken nicht alleine retten können, sollen sie den Rettungsfonds EFSF anzapfen koÌ?nnen. Das entspricht auch der Empfehlung von Bundesbank-PraÌ?sident Jens Weidmann: “Die private Aufnahme von Kapital muss das Mittel der ersten Wahl sein. Erst wenn das nicht klappt, dann sollte der Staat einspringen. Und in LaÌ?ndern, in denen der Staat dies aus eigener Kraft nicht leisten kann, steht die EFSF bereit”. Der Fonds soll uÌ?ber Mittel von 440 Milliarden Euro verfuÌ?gen soll, dürfte Banken jedoch nicht direkt versorgen.

Gegen diese Variante regt sich in Deutschland Widerstand. “Es darf nicht sein, dass der deutsche Steuerzahler die franzoÌ?sischen Banken rekapitalisiert. Wir haben mit der HRE und den Landesbanken genug am Hals, jedes Land muss sich um seine eigenen Banken kuÌ?mmern”, äußerte FDP-Finanzexperte Frank SchaÌ?ffler gegenüber dem Tagesspiegel.

 

Verfasst von Lore Keine Kommentare » 25.Okt.2011

Steigende Reallöhne in Deutschland

Gegen Sozialabbau, Foto: incuboy_flickr

Endlich mal positive Neuigkeiten: Die Reallöhne in Deutschland steigen weiterhin kräftig. Im zweiten Quartal 2011 stieg der Verdienst vollbeschäftigter Arbeitnehmer um 1,9 Prozent, so das Statistische Bundesamt. Die Löhne stiegen in diesem Zeitraum um 4,2 Prozent – so stark wie noch nie in knapp drei Jahren. Parallel erhöhten sich die Verbraucherpreise um 2,3 Prozent. Dieser kräftige Lohnzuwachs ist der dritthöchste seit knapp drei Jahren. Bereits im ersten Quartal 2011 waren die Reallöhne um runde 2 Prozent gestiegen.

Von diesem positiven Trend sind fast alle Wirtschaftszweige betroffen. Gewinner der Statistik sind Beschäftigte im Verarbeitenden Gewerbe, das mit einem Plus von 7 Prozent den höchsten Anstieg verbuchen konnte. Dafür gibt es verschiedene Gründe: Die hohen Tarifabschlüsse gerade in der Chemie- und Elektro-Industrie ließen den Stundenverdienst im Verarbeitenden Gewerbe insgesamt um rund 2,6 Prozent steigen. Auch der Abbau der Kurzarbeit führte zu einem Anstieg der bezahlten Arbeitsstunden von 1,8 Prozent.

Zweiter Gewinner des Lohnzuwachses sind Beschäftigte im Banken- und Versicherungs-Sektor. Im Vergleich zum ersten Quartal stieg der Lohn in dieser Branche um 4,6 Prozent, von denen knapp drei Prozent auf höhere Sonderzahlungen entfallen. Diese Zahlungen, die meist an Führungspersonal für erfolgreiche Umstrukturierungen oder eingehaltene Geschäftspläne erfolgsbedingt gezahlt werden, überschreiten damit wieder eindeutig das Niveau vor der Weltwirtschaftskrise.

Im Durchschnitt verdiente damit ein vollbeschäftigter Arbeitnehmer in Deutschland durchschnittlich 3313 Euro brutto. Was die Totallöhne und nicht die Lohnsteigerung angeht, sind Beschäftigte im Bereich Information und Kommunikation mit einem Durchschnittsverdienst von 4358 Euro, Beschäftigte im Energie-Sektor mit 4350 Euro und bei Banken und Versicherungen mit 4332 Euro an der Spitze. Am wenigsten verdient durchschnittlich das Gastgewerbe mit mageren 1950 Euro. Wer sich dank seines neuen Gehalts eine komfortablere Wohnung suchen möchte, dem seien die Miettipps von wohnung-mieten.com ans Herz gelegt!

Verfasst von Heiko 2 Kommentare » 22.Sep.2011

Geplante Fusion von Porsche und VW aufgeschoben

Porsche und VW: bald ein großes Ganzes? , Quelle: Oli-unterwegs

Porsche und VW: bald ein großes Ganzes? , Quelle: Oli-unterwegs

Der geplante Zusammenschluss der beiden Autobauer VW und Porsche wird in diesem Jahr nicht mehr stattfinden. Grund dafür seien rechtliche Hindernisse.
Die nötigen Fusionsbeschlüsse waren bis Ende Dezember angesetzt, jedoch stand nun eine Klage gegen die Porsche SE hierzulande und in den USA im Wege, die dem Unternehmen Marktmanipulation im Laufe der vorgenommenen Übernahme von VW, vorwirft. Auf Seiten der Unternehmen will man jedoch weiterhin daran festhalten, einen integrierten Automobilkonzern zu schaffen. Der Austausch über die zu bewertenden Risiken ist zwischen den Unternehmen derzeit jedoch kaum möglich.
Auch in Deutschland steht man nun diesen Schwierigkeiten gegenüber, da nun 41  institutionelle Investoren eine Schadensersatzklage über fast 1,1 Milliarden Euro gegen VW und Porsche wegen angeblicher Manipulation des Kapitalmarktes, eingereicht haben sollen. In den USA laufen solche Milliarden schweren Klagen bereits.
Die beiden Unternehmen befinden sich in einem Kampf um die Übernahme, wobei die Aufsichtsräte im Sommer 2009 bereits einer Vereinbarung zugestimmt hatten, die diesen Zusammenschluss regeln soll. Im Zuge dessen sah man also einen Zusammenschluss mit der Volkswagen AG und der Porsche Automobil Holding SE für 2011 vor.

Porsche Holding umfasst so 50,1 Prozent der Anteile an der Porsche AG und 50,7 Prozent Anteile an VW.
VW wich nun vom Vorhaben einer Fusion ab, da man im Falle einer Verzögerung schon 2009 einen Notfallplan aufstellte. So darf VW ab Ende 2012 das Porsche-Sportwagengeschäft übernehmen, ohne dass dabei die Probleme bezüglich Porsche SE zunächst aus der Welt geschafft werden müssten. Frei von Steuern wäre diese Alternative jedoch erst ab 2014, weshalb die Autobauer noch auf der Suche nach anderen Varianten sind. Welche Möglichkeiten dabei in Betracht gezogen werden, darüber schweigt man auf Seiten der Konzerne noch.

Verfasst von Heiko 1 Kommentar » 12.Sep.2011

Populistische Aussagen von Öney

In Baden-Württemberg schockte vor kurzem die SPD-Abgeordnete Bilkay Öney mit anscheinend diskriminierenden Aussagen gegenüber Türken. So behauptete sie, dass Türken in Deutschland viel häufiger und länger vor dem TV säßen als Deutsche.

Dies ist schon ein recht verwirrende und populistische Aussage. So kann man durchaus verwirrt sein, warum gerade Öney welche das Amt der Integrationsministerin inne hat, solche Aussagen von sich gibt. Grund sei dafür wohl angeblich die Tatsache, da Öney ganz deutlich differenzieren möchte und eventuelle Mängel aufweisen möchte. So ist es für sie eben ein ganz klarer Fakt, dass die Türken über einen weitaus höheren Fernsehkonsum verfügen. Aus welchen Studien sie diese Äußerungen jedoch abgeleitet hat ist nicht bekannt und auch sehr rätselhaft. So ist es nur logisch, dass selbst Koalitionspartner mit Kritik an ihr nicht sparen. So regen sich vor allem Parteimitgleiter der Grünen auf, da diese Aussagen sie viel mehr beträfen, als die SPD. Dies begründen sie damit, dass immerhin die Grünen an der Macht seien, womit sie nicht so ganz unrecht haben. Überraschend ist dabei vielleicht sogar die Reaktion des grünen Ministerpräsidenten Kretschmann, welcher die ganze Debatte für übertrieben hält und Öney den Rücken stärkt.

Von Seiten der CDU fällt die Kritik natürlich besonders heftig aus. So äußert sich Bäumler damit, dass die Ministerin auf Kosten der Türken Stimmung machen wolle, da sie es so hinstellt, als wenn die Türken vorm Fernseher säßen während der fleißige Deutsche arbeiten gehe.

Das diese Äußerung soviel Aufregung auf sich ziehe sei aber durchaus nachvollziehbar. So ist es gar nicht so lange her, dass ein anderer SPD-Abgeordneter für heftige Wellen in Sachen Migration sorgte. Die Rede ist natürlich von Thilo Sarrazin, an dessen These die Integrationsministerin gerade anzuknüpfen scheint.

Man darf gespannt sein wer sich wie dazu noch äußert und ob die Ministerin letztendlich entweder ihre Aussagen zurück nimmt und als falsch interpretiert betitelt. Aber vielleicht haben wir im Herbst auch ein neues Buch in den Läden mit dem Titel “Deutschland schafft sich ab – Und der Türke guckt live zu”.

Verfasst von Lore 1 Kommentar » 26.Aug.2011

Die Eurobonds

Die Wirtschaft Europas steckt derzeit in einer tiefen Krise. Das Bruttoinlandsprodukt der Bundesrepublik wuchs im letzten Quartal nur um 0,1 Prozent. Das ist das geringste Wachstum seit der Wirtschaftskrise im Jahre 2009. Auch anderen Ländern geht es nicht besser, da die Märkte Europas allesamt eng miteinander verbunden sind.
Der Euro droht, in der Inflation zu versinken, mehrere Länder stecken in der Schuldenfalle. Eurobonds könnten einen Weg aus der Krise darstellen, doch die Bundesregierung ist strikt dagegen. In der deutschen Wirtschaft scheiden sich die Geister. Der deutsche Außenhandelsverband BGA warnte nun vor einer weltweiten Wirtschaftskrise, die von den Euro-Staaten ausgelöst werden könnte. Derzeit sei zwar nur eine zyklische Abschwächung des Wachstums zu spüren, dies könne sich aber in den nächsten Monaten extrem verschlimmern, insofern nichts unternommen wird.
Anton Börner, Präsident der BGA, sprach von notwendigen „drastischen Schritten“ und warf der Politik des Landes Halbherzigkeit vor. Er plädierte wieder einmal für die Zustimmung zu gemeinsamen europäischen Staatsanleihen, den sogenannten Eurobonds.

Die Thematik der Eurobonds kam in den vergangenen Jahren schon mehrmals zur Sprache. Momentan sei die Situation in Europa so, dass jeder Staat zur Füllung der Haushaltskasse eigene Staatsanleihen verkaufe. Den Investoren müssen dafür Zinsen gezahlt werden. Diese unterscheiden sich jedoch je nach Staat und Haushaltssituation des selbigen. So seien Staaten wie beispielsweise Griechenland verpflichtet, viel höhere Zinsen zu zahlen als das wirtschaftsstarke Deutschland. Dies mache es aber Krisenstaaten noch schwerer, ihre Schulden zu tilgen. Somit schnappt die Schuldenfalle immer weiter zu. Es geht vor allem darum, nun die gesamteuropäische Wirtschaft zu stabilisieren. Durch Euro-Bonds würden die Zinsen für jedes Land gleich hoch ausfallen. Für Krisenländer ein enormer Vorteil – für starke Wirtschaftsnationen jedoch eine zusätzliche Belastung für die Steuerzahler.

Euro, Quelle: Wilhelmine Wulff / pixelio.de

Verfasst von Heiko Keine Kommentare » 24.Aug.2011