Das die Bevölkerungspyramide gerade in Deutschland dabei ist zu kippen dürfte kein Geheimnis sein. So wurde erst vor kurzem in einer aktuellen Studie bekannt, dass Deutschland zu den kinderärmsten Nationen Europas gehöre und der Trend leider immer weiter in diese Richtung geht. So entscheiden sich immer mehr Erwachsene keine Kinder zu bekommen. Wenn sie allerdings einen Kinderwunsch hegen, soll es häufig auch nicht mehr als ein Kind sein. So kommt es, dass in der Gesellschaft Familien mit mehr als 3 Kindern schon als “assihaft” gelten, obwohl Kinderreichtum kein Kriterium dafür sein muss, es jedoch in der Mehrheit heutzutage leider Realität ist, dass Erwachsene der Oberschicht kinderarm, und Menschen der Unterschicht kinderreich sind.
Was hat das mit dem Thema zu tun? Es unterstreich ganz einfach die Erklärung der Rentenarmut in Deutschland. So funktioniert es im Rentensystem so, dass alle Menschen in den Rententopf einzahlen, und die Rentner Geld aus diesem Topf ausbezahlt bekommen. Jedoch wurde dieses System vor über 100 Jahren entwickelt, als der Großteil der Bevölkerung erwerbstätig, und nicht im Rentenalter war. Nun befindet sie der Großteil im Rentenalter, sodass es nicht mehr genug Menschen gibt die für die alten Menschen einzahlen und diese somit unterstützen können. Somit ist Deutschland da ganz klar gezwungen ein neues System zu kreieren, damit die Altersarmut nicht weiter zu nimmt.
So sind es zurzeit immerhin 660 000 Rentner die nebenbei arbeiten gehen, da ihnen ihre Rente nicht ausreicht. Somit ist klar, dass es sich hierbei nicht um eine Ausnahme, sondern leider um den Regelfall handelt. Da die Bevölkerungsanzahl im Bereich der alten Menschen immer weiter zu nimmt, sollte man auch dort die Menschen mehr nach ihren Bedürfnissen und Problemen befragen um die Politik auch “alten-freundlicher” zu machen und nicht nur die Ziele der “Erwerbsschicht” anzusprechen.
Denn eins steht fest: Irgendwann ist jeder alt!





