Wenig Arbeitslosigkeit in Deutschland

Arbeit  matttilda - Fotolia.com

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Im vergangenen Jahr konnte man in Deutschland so viele Erwerbstätige wie nie zuvor verzeichnen. Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes Wiesbaden stieg die Zahl derer mit Anstellung auf mehr als 41 Millionen und übertraf damit sogar den bisherigen Höchststand aus dem Jahr 2010. Bereits zu deiser Zeit konnte ein Plus von 1,3 Prozent an Erwerbstätigen festgestellt werden und den weiteren Aufstieg begründet man auf Seiten der Behörde mit der guten Konjunktur der letzten zwei Jahre.

Maßgebender Grund für diese Rekordzahlen, so Sabine Zimmermann, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Linken-Fraktion, dass ein Großteil der Vollzeitjobs in Teilzeit- und Billigjobs umgewandelt wurde. Viele der neue Stellen beziehen sich also auf diesen Bereich der Leiharbeit und Teilzeitjobs.

Die Nachfrage schätzt man jedoch weiterhin positiv ein und blieb auch am Jahresende hoch, so teilte die Bundesagentur für Arbeit mit. Der Dezember brachte demnach sogar einen Höchstwert für den monatliche ermittelten Stellenindex, indem sich die Situation um freie Stellen und der Personalsuche durch Unternehmen widerspiegelt. Die Suche beziehe sich auf fast alle Branchen des Abreitsmarkt, doch vor allem für Stellen in Leiharbeit ist die Nachfrage laut Bundesagentur für Arbeit besonders hoch. Doch auch in den Bereichen Groß- und Einzelhandel, Bauvorbereitung, Gastronomie sowie Gesundheits- und Sozialwesen suchen Betriebe stetig nach neuen Mitarbeitern.

Dennoch gehen die statistischen Berechnungen der Bundesagentur für Arbeit und des Statistischen Bundesamtes auseinander. Während diese einen Rückgang der Arbeitslosenquote von 6,8 auf durchschnittlich 5,7 Prozent angaben, bezog man sich auf Seiten der Bundesagentur auf andere Berechnungsgrundlagen und stellte für den November des vergangenen Jahres noch einen Wert von 6,4 Prozent Arbeitslosen fest.

Eine Anfrage beim Bundesamt jedoch ergab in jedem Fall, dass in den letzten Jahren kaum mehr Arbeit geschaffen wurde und das Arbeitszeitvolumen sogar ein großes Minus in den Vollzeitstellen trägt.

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